Mutterunternehmen
Bausparerheim
Das Bausparerheim hat seinen Ergeiz gezeigt, vorbildliche Wohnanlagen zu schaffen. Dafür wurde das Bausparerheim auch mit zahlreichen Ehrenpreisen gewürdigt. Erfolge dieser Art kamen nicht von ungefähr, so konnten zahlreiche namhafte Architekten ihr Können bei der Planung von Bausparerheim - Objekten unter Beweis stellen. Ihnen gelang es, herkömmliche Bauformen derart zu gestalten, daß diese stets allen Ansprüchen individuellen Wohnens gerecht wurden. Dazu zählte die Einbeziehung von typischen regionalen Stilelementen ebenso wie die Schaffung von benutzbaren Grünflächen, Kinderspielplätzen und Garagen. So entstanden in den Anlagen in Salzburg Haunspergstraße und Maxglan - Stechl die ersten Tiefgaragen, was damals sensationell war. Die Autos verschwanden unter der Erde, darüber entstanden schöne abgasfreie Parkanlagen, Kinderspielplätze, Freizeiträume. Das umfangreichste Projekt, das Bausparerheim je in Angriff genommen hat, war das in den Jahren 1973 - 1976 errichtete Objekt Salzachkai in der Nähe der Lehener Brücke, mit 250 Wohnungen, 400 PKW - Abstellplätzen in drei Tiefgeschoßen, 800 qm Geschäftsflächen, einem Freizeitgeschoß und einer allgemeinen Sonnenterrasse. Während dieser Bauzeit wurde das Ausländergrundverkehrsgesetz wesentlich verschärft, sodass der bis dahin relativ einfache Erwerb von Eigentumswohnungen durch nicht österreichische Staatsbürger fast zum Erliegen kam. Dies bedeutete auch für Bausparerheim einen Einschnitt in die Firmenpolitik. Ab diesem Zeitpunkt wurde von der Genossenschaft der Bau von freifinanzierten Wohnungen weitgehend eingestellt und die Bautätigkeit auf den geförderten Wohnbau nach dem Wohnbauförderungsgesetz des Landes Salzburg umgestellt. Im Zuge dieser Neuorientierung ergab sich auch die Notwendigkeit, die Bautätigkeit in den anderen Bundesländern einzustellen, da Bauparerheim aufgrund seines Sitzes in Salzburg Förderungsmittel anderer Bundesländer nicht erhalten konnte.
Salzburger Siedlungswerk
Das Salzburger Siedlungswerk ist ein Kind der Gründungsflut der ersten Nachkriegsjahre. Damals entstanden an allen Ecken und Enden Genossenschaften mit dem Ziel, möglichst viele Mittel aus den Förderungstöpfen zu erlangen. Die meisten dieser Genossenschaften wurden allerdings in den sechziger und siebziger Jahren liquidiert bzw. fusioniert. Zu den wenigen, heute noch aktiven Wohnbauvereinigungen aus jener Zeit gehört das Salzburger Siedlungswerk.
Die Gründungsversammlung fand am 18. April 1950 in Salzburg statt.
In den folgenden Jahren kam es zur Verwirklichung kleinerer Reihenhausprojekte in Salzburg, Anif, Elsbethen und St. Gilgen. 1966 wurde das Salzburger Siedlungswerk mit der Wiener Genossenschaft "Neues Leben" in eine Bürogemeinschaft zusammengefasst. Die Bautätigkeit während dieser Zeit war allerdings sehr gering, da die öffentlichen Förderungsmittel ausblieben; von der Gründung bis 1968 wurden nur 170 Wohneinheiten errichtet.
ÖSW Wohnbauvereinigung
Die ÖSW Wohnbauvereinigung, Gemeinnützige Gesellschaft m. b. H. gehört zur Unternehmensgruppe Österreichisches Siedlungswerk, Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft, Feldgasse 6-8, 1080 Wien, einem gut fundierten, wirtschaftlich exakt geführten Unternehmen, das zu den größten und erfahrensten gemeinnützigen Bauträgern Österreichs zählt.
Das ÖSW ist eine Gesellschaft, die unabhängig von politischen oder wirtschaftlichen Interessen ihre wohnungswirtschaftliche Tätigkeit im gesamten Bundesgebiet entfaltet. Dadurch ermöglichen wir eine vorausschauende, kontinuierliche, vielfältige und rationelle Erfüllung unserer gemeinnützigen Aufgaben. Das ÖSW plant, errichtet und verwaltet seit 1949 kosten- und qualitätsbewusst Wohnungen unter Berücksichtigung der sozialen und kulturellen Infrastruktur und des Außenraumes.
